B.A.R.F.

Grundsätzliches zu B.A.R.F.

Bei der Ernährung des Hundes durch BARF gilt als Grundregel: Alles Roh!

Das Futter sollte dabei weder gekocht noch sonst wie erhitzt werden, damit Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.

Grundlage für die Ernährung mit BARF sind rohes Fleisch und rohe Innereien, rohes Obst, Gemüse und fleischige Knochen. Weiters können verschiedene Zusätze wie Öle und Kräuter beigefügt werden um die Verdauung zu unterstützen.

"Iwan Mi-Ji" mit Fischkopf (10 Wochen)

Gemüse und Obst kann nur in pürierter Form optimal verdaut werden. Als Zusatz zu vielen Obst und Gemüsesorten sind Öle empfehlenswert um zahlreiche Vitamine aufnehmen zu können. Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Antioxidantien in ihrer physiologische Bedeutung als Radikalfänger.

Für eine ausreichende Kalziumversorgung sind Knochen unerlässlich. Möchte man jedoch keine Knochen füttern oder verträgt Ihr Hund diese nicht, so kann man, um den Kalziumbedarf zu decken, auf natürliche Futterzusätze wie Eierschalenpulver oder Kalziumcitrat ausweichen.

Die Vorteile von gebarften Hunden sind:

  • verminderte oder keine Zahnsteinbildung, rascher Fellwechsel und glänzendes Fell
  • kein Mundgeruch, fester Stuhl und deutlich verringerte Kotabsatzmenge durch hohe Veraulichkeit.
  • häufig geht mit der Umstellung auf Frischfutter auch eine deutliche Zunahme der Agilität einher.
  • kaum unangenehmen Gerüche durch Blähungen, durch die Unterlassung von Getreidezusätzen.

Was braucht der Hund?

Der Hund braucht in erster Linie Energie, die durch Proteine, Kohlehydrate und Fette in der Nahrung zugeführt wird.

Wie viel Energie der Hund täglich braucht hängt von vielen Faktoren, wie z. B. Alter, Aktivität, Gewicht, Rasse u.v.m. ab.

Eiweiße (Proteine) benötigt der Hund sowohl in tierischer als auch in pflanzlicher Form, wobei er tierische Eiweiße besser verwerten kann.

Fette sind die wichtigsten Energielieferanten für den Hund und außerdem für die Aufnahme von fett-löslichen Vitaminen, wie Vitamin A, D. E und K, wichtig.

Der Verdauungstrakt des Hundes unterscheidet sich gegenüber dem des Menschen insofern, als dass der Hund nur sehr wenige Ballaststoffe braucht.

Als Mengenelemente benötigt der Organismus des Hundes Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Chlor und Natrium.

Allesamt Bestandteile welche eine ausgewogene und artgerechte Nahrung von Natur aus beinhaltet.

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