Projekt

Warum Barfen?

Viele Hundebesitzer, die sich entschließen, ihren Hund mit B.A.R.F. zu ernähren, wurden und werden erst durch gesundheitliche Probleme ihres Tieres dazu angeregt, sich mit der Ernährung des Hundes zu beschäftigen.

In den letzten Jahrzehnten haben Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, explosionsartig zugenommen. Heutzutage leiden zahlreiche Hunde, unabhängig von der Rasse an diesen Erkrankungen, da gerade Getreide ein wesentlicher, wenn nicht oft sogar ein Hauptbestandteil, von industriell gefertigten Fertigprodukten ist und dieses nachweislich als Hauptauslöser gilt.

Auf der Suche nach einer Alternative stößt man unweigerlich auf B.A.R.F. (biologisch; artgerecht; roh; Fütterung)

Den Grundstein dafür legte der australische Tierarzt Dr. Ian Billinhurst mit seinen Ernährungstips zu evolutionärer Ernährung, die er auch mit klinischen Forschungen beigleitet und belegt. Viele angesehene Veterinärmediziner folgten diesem Beispiel, wie z.B. Dr. Jutta Ziegler, Mag. Eva Fürnschuss, Dr. Karin Gsöls, Dr. Lonestale oder Swanie Simmon, um nur einige zu nennen.

Doch auch wenn manche Hunde keinerlei Anzeichen von Erkrankungen oder Unverträglichkeiten aufweisen, so setzen sich immer mehr Hundebesitzer mit der biologisch artgerechten roh Fütterung ihrer Vierbeiner auseinander, weil sie ihrem Liebling die bestmögliche Ernährung bieten wollen.

Hauptkritikpunkte an Fertigfutter

Viele Fertigfuttersorten enthalten sehr viel Getreide (-abfälle) und wenig bzw. kein Fleischanteil. Getreide ist zwar ein billiger Energielieferant, entspricht jedoch nicht der natürlichen und artgerechten Ernährungsweise des Hundes.

Die Deklarationen auf den Verpackungen sind häufig nicht besonders transparent oder aufschlussreich. Genauere Angaben darüber, welches Fleisch verwendet wurde, was tierischen Nebenerzeugnissen sind und woher die pflanzlichen Eiweißextrakte, Zucker, Öle und Fette kommen sind nicht vorgeschrieben und somit erforderlich.

Große Skepsis herrscht auch gegenüber Tiermehlen, die durch die Verarbeitung von Schlachtabfällen, verendeten Nutztieren aber auch eingeschläferten Heimtieren, wie z. B. Hunde und Katzen, gewonnen werden können.

Zusätzlich enthält Fertigfutter vielfach Konservierungsstoffe, künstliche Zusatzstoffe, sowie Farb.- Lock.- und Geschmacksstoffe.

Und selbst wenn damit geworben wird, dass  das Produkt frei von künstlichen Konservierungs- Lock- und Farbstoffen ist, so wurde es in der Regel mittels Ultrahoch-Erhitzungsverfahren hergestellt, um es längerfristig zu konservieren.

Bei diesem Verfahren werden lebenswichtige Bestandteile zerstört, wodurch wiederum die Beigabe von synthetischen Zusätzen, wie z. B. Vitaminen, unvermeidbar ist.